Presse


Jazz trifft Volksmusik
Vom ersten Ton an ist klar: Hugo Siegmeth wirft mit seinem Quintett einen neuen Blick auf die Volks-musik.

Dass er damit einem Trend hinterherhechelt, weil das Bayerische in der Musik landauf landab gerade angesagt ist, kann man seiner "Bayerisch Jazz Group" sicher nicht nachsagen. Denn das Ergebnis ist alles andere als Mainstream. Statt Klischees zu bedienen, regiert die Freude am Experiment.
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Temporeich gestalten sich die instrumentalen Stücke wie der Defiliermarsch, gespielt im 50er-Jahre Bebop-Stil. Dabei fungiert der Marsch als Ausgangs-punkt, als Aufhänger für den Ausflug in den Jazz, für die Interpretationen mit Saxofon und Schlagzeug. Wobei das Quintett die Stücke
stets ernst nimmt - Spielwitz ist erlaubt, aber bitte kein Klamauk. Gleiches gilt für das Gstanzl und den Zwiefachen, dem vor allem Hugo Siegmeth mit
seiner Klarinette und Bastian Jütte am Schlagzeug ihren Stempel aufdrücken.
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Für Siegmeth und seine "Bayerisch Jazz Group" dient die bayerische Volksmusik als Aufhänger, als Leitthema für ein spannendes, musikalisches
Experimentierfeld mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Ob am Ende die Freunde der Jazzmusik ihr Herz für bayerische Klänge entdecken oder bayerische Volksmusikfans nun anfangen Jazzmusik zu mögen,sei dahingestellt. Die Improvisationskunst der Musiker sorgte auf jeden Fall für einen außer-gewöhnlichen und zugleich unterhaltsamen Abend.
OVB Mühldorf Konzertbesprechung



Volksmusik und bayerische Lieder in den Stilfarben des Jazz bot die "Bayrisch Jazz Group" unter Leitung von Hugo Siegmeth, Jazzförderpreisträger und Vollblutmusiker.
Im Banat geboren und in Bayern aufgewachsen, schöpft Siegmeth, der schon als Student bei der "Fischer Vroni" auf dem Oktoberfest Klarinette spielte, aus zwei Kulturen, aus zwei musikalisch sehr unterschiedlichen Welten. Er arrangiert die Originale mit einer ganz eigenen Klangfülle, die zwar den
Ursprung erkennen lässt, sie aber neu definiert.
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Gemeinsam und in unterschiedlicher Zusammen-setzung spielte das Quintett zur Freude des Publikums sein anspruchsvolles Programm mit immer wieder überraschenden musikalischen Wendungen, von temperamentvoll bis sanft. "Wenn
der Sommer nicht mehr weit ist", die "Giesinger Mondserena" von Otto Kuens "Weiß-Blauer Drehorgel" oder "Musikanten, spielt auf" fanden
großen Anklang. Die Zuhörer dankten mit einem kräftigen Schlussapplaus für den gelungenen Abend, der mit zwei Zugaben stimmungsvoll ausklang.

OVB Bad Aibling Konzertbesprechung


Ja, Weihnachtslieder... Hugo Siegmeth nimmt Melodiefetzen der altbekannten Krippenbänkelgesänge her und lässt sie - in charmanten, gut gelaunten Soloausreißern seines Saxophons schweben - vorbei am Jazz, einmal quer durch den Orient und über Russland zurück.

Hersbrucker Zeitung Konzertbesprechung


"Wenn John Dowland mit Charlie Parker jammt -

Saxofonist Hugo Siegmeth und Lautenist Axel Wolf verbinden Epochen, die einander näher sind, als man denkt:

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Kult A8 hat die beiden Musiker in die mit Gold und reichen Stuckverzierungen reich ausgestatteten und gut besuchten Kirche Sankt Florian nach Wiedenzhausen eingeladen. Auch der Bayerische Rundfunk ist gekommen mit Kameras und Mikros, die pelzig zu Füßen der Musiker lagern wie Schoßhunde auf alten Renaissanceporträts.

Das Duo beginnt locker und spielfreudig, man muss fast sagen spielwütig, mit einer traditionellen Tarantella. In John Dowlands "Flow my Tears" vom Jahr 1600 klagt das Tenorsaxofon ergreifend, während Wolf seiner Theorbe locker folkige Klänge entlockt. Dafür ist Antônio Carlos Jobims "Girl of Ipanema" durch den kühlen Klang der Laute seiner tropischen Schläfrigkeit beraubt und wirkt dadurch umso munterer und klarer.

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Der Reichtum des Spiels bildet sich vor allem in den Feinheiten ab, in der Intonation, in den Phrasierungen und nicht zuletzt in Siegmeths Talent, Klangfarben von üppig-voluminös bis zur blassen Tontapete zu variieren.

Die zwei sind nicht nur hervorragende Musiker, sie sind auch ein exzellentes Duo. Am besten studieren lässt sich ihr Können, wenn die beiden frei improvisieren, wenn sie aus musikalischen Miniaturen Themen entwickeln und einen perfekten Spannungsbogen schlagen. Das ist große Kunst. Zum Programm gehört auch eine Eigenkomposition des gebürtigen Banater Schwaben Hugo Siegmeth, der immer wieder dezent Rhythmen und Harmonien der rumänischen Hora einflicht. All das funktioniert so organisch und harmonisch, dass man von Weltmusik im besten Sinne sprechen kann. Zeitloser Weltmusik.

Siegmeth und Wolf erzählen nebenbei viel über die Musikgeschichte, über ihre Instrumente. Das tun sie nicht nur fachkundig und informativ, sondern auch auf sehr sympathische Weise. Man merkt: Die beiden lieben, was sie tun. Als die Leute nach knapp zwei Stunden auf harten Kirchenbänken eine Zugabe herbeiklatschen, greift Hugo Siegmeth grinsend zum Saxofon. "Darauf hatten wir spekuliert." Und dann spielen sie einen Blues, das Publikum singt mit. Ein weihevoller Augenblick im Tempel der Musik.

Süddeutsche Zeitung Konzertbesprechung


"Wie harmonisch und vor allem lebendig die Kombination von Volksmusik und Jazz sein kann, beweist Hugo Siegmeth. Die Formation mit der er in Fürstenfeld auftritt, ist so neu, dass sich noch gar kein Bandname gefunden hat. Für diese ganz besondere Premiere hatte wieder Sepp Kink (Anm: Kreisheimatpfleger FFB und langjähriger Initiator des Hoagart) die Hand im Spiel, als künstlerischer Berater. Der aus Rumänien stammende Siegmeth wollte nach eigenem Bekunden "eigentlich nichts mit Volksmusik machen" konnte sich aber letztendlich dem Reiz und der Vielfalt dieses Genres wohl nicht entziehen. Aus dem schlichten, schönen Volkslied "Almruf", der zunächst zart über Wiesen klingt, wird eine jazzige Improvisation. Siegmeth liebt die schnellen Takte, verwandelt Dreiviertel in Fünfachtel, auch den Text. Das hört sich ganz schön turbulent, aber sehr, sehr reizvoll an."

Süddeutsche Zeitung Konzertbesprechung


"Jazz and Renaissance - from Italy to Brazil
 "Flow" haben der Lautenspieler Axel Wolf und Jazz-Saxophonist Hugo Siegmeth ihre gemeinsame CD genannt. Die eingespielten Stücke sind zur Hälfte Jazz-Standards; die andere Hälfte steuern Komponisten des Barock und der Renaissance bei.
Auch die Werke der alten Meister werden zur Vorlage für jazzige Improvisationen: von John Dowland, Claudio Monteverdi und Giovanni Girolamo Kapsberger geht die Reise bis zu Miles Davis, George Gershwin oder Charlie Parker. Verblüffend ist bei diesem Projekt, wie sicher sich der Alte Musik-Routinier Axel Wolf im Vokabular des Jazz zurechtfindet. Und das, obwohl er seine verschiedenen Lauteninstrumente ganz im Sinne der historischen Spielweise handhabt.
Bemerkenswert ist es auch, wie Hugo Siegmeth ganz unbemüht das Kunststück vollbringt, die fragilen Töne der Laute nicht einfach an den Rand zu drängen und einfühlsam auf seinen Partner einzugehen - die Liaison der zwei ungleichen Instrumente entpuppt sich als ungemein stimmig und stimmungsvoll. Das ist Musik vom Feinsten, abseits von allen Klischeevorstellungen und Schubladen-Hören."

BR-Klassik CD Tipp


"Dabei erzeugt Siegmeth eine Farbgebung, wie sie derzeit kaum einem anderen Saxofonisten in Deutschland gelingt - ein plastisches, warmes, kraftvolles, eigenständiges Profil. Sein eigenwilliger Blues führt den Hörer statt an den Mississippi irgendwann ins Donaudelta, in den Banat, die Karpaten."

Jazzthing


"Hugo Siegmeth beherrscht es, einer einzigen Vokabel eine tiefe Bedeutung einzuhauchen, sobald es sie ausspricht. Der Saxophonist erzählt mit wenigen, einfachen Worten. Er spielt mit der Chromatik, der Oktav, der Triole, gewinnt an Geschwindigkeit, zerfließt in andächtigen, weichen Tönen und es schmeckt ein bisschen wie Vanille, wenn man ihm so zuhört. Ein bisschen leicht, ein bisschen schwer, aber immer auch nach Glück. "
Donaukurier


"Die Musik des Hugo Siegmeth Ensemble verändert zwar immer wieder Aggregatszustand, Dichte und spezifisches Gewicht in mal quecksilbrigem Fluss, mal fast zum Stillstand kommendem Verharren. Bei aller Freiheit und Offenheit verliert sie jedoch niemals ihre Struktur und ihre Klarheit, ein bilderreicher Reigen, mal bunt, quirlig, sonnig, mal meditativ, beruhigend, in sich gekehrt, immer inspirierend. "
Jazzpodium


" FLOW ist der Titel der CD, die eine sehr gelungene Verbindung von Jazz und klassischer Musik darstellt. Und tatsächlich fließt es zwischen den beiden Musikern Axel Wolf (Laute) und Hugo Siegmeth (Saxophon) ganz wunderbar und inspiriert hin und her.
In zarten Girlanden umspielt Siegmeth die jazzig-barocken Akkorde von Wolfs Lautenspiel in „Flow my tears“ von John Dowland oder in „Lasciate mi morire“ von Monteverdi, und Wolf steuert auf seiner Laute gekonnt „neue Töne“ Jazz-Klassikern wie "Ornithology" von Charly Parker oder "Round Midnight" von Thelonious Monk bei. Dabei kommt es Wolf zugute, dass er in seiner Praxis der Aufführung von Barockmusik eben auch gar nicht selten improvisieren muss, weil in dieser Musik (noch) nicht alles notiert ist und der Komponist dem Interpreten Freiräume für eigene Ideen gelassen hat. Sowohl Axel Wolf als auch Hugo Siegmeth sind hervorragende und sensible Instrumentalisten und Erzmusikanten, deren Zusammentreffen man als Glücksfall bezeichnen kann. Eine wunderbar leichte und gleichzeitig tiefe CD."

Klassikinfo.de


"In Hugo Siegmeth lernt der Jazzbegeisterte nicht nur einen Vollblutprofi kennen, der sein Handwerk gründlich gelernt hat, sondern auch und vor allem einen außergewöhnlich eigenständigen Ideenlieferanten, der frei von Klischees und Formalismen Profil und Persönlichkeit zeigt. Seine klangfarbenreiche Dramaturgie entspringt bei aller Virtuosität einer entwaffnenden Natürlichkeit."
BR-KLASSIK


"Stücke von Georg Muffat hört man selten in der Unterfahrt. Oder von Bach, Händel, Ligeti und anderen klassischen Tonsetzern. Da muss schon jemand wie Hugo Siegmeth kommen und den Koryphäen der Nachbardisziplinen eine improvisierende Dimension abgewinnen.

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Siegmeths Kunstgriff ist dabei die Wahl einer geeigneten gestalterischen Form, die ihre Wurzeln zwar in den europäischen Musiktradition der vergangenen Jahrhunderte hat, selbst aber aus ihrer Geschichte die nötige Offenheit mitbringt. Denn schon die höfische Passacaglia des 17. Jahr-

hunderts baute ihre Motive über Variationen einer wiederholten kadenzierten Bassmelodie in zumeist ungeraden Takten auf und war damit ein exzentrischer Tanz, der Komponisten inspirierte. Siegmeth übernimmt diese Arbeitsweise, führt sie als moderne Improvisation weiter und schafft es formal wie klanglich, mit dem im Umfeld der Passacaglia unüblichen Saxofon Brücken der Hörgewohnheiten zu bauen.
Der Geiger Max Grosch und der Cellist Eugen Bazijan helfen ihm dabei aus der Perspektive klassischer Tongebung, Stefan Schmid fügt am Klavier ebenso dezente wie wohl gewählte Akzente hinzu. So entwickelt sich der Passacaglia-Abend zu einem inspirierten Experiment der musikalischen Mauerschau, das ebenso offen wie selbstverständlich gestalterische Traditionen ergänzt."
Süddeutsche Zeitung Konzertbesprechung



„ Momente des Molltrunkenen-
Es gibt Orte der Kindheit, die begleiten einen Menschen sein Leben lang.
"Die ersten sechs Jahre bin ich in Rumänien aufgewachsen. es war eine Zeit in der ich die Welt als heil erlebt habe, mit idyllisch schönen Erinnerungen an riesige Gärten, an die Stimmung im Dorf, in der Natur. Für mich ist das ein Heimatgefühl, etwas sehr Unmittelbares, das wenig mit Landsmannschaften oder verstaubtem Erbe zu tun hat."
Und dann fährt Hugo Siegmeth fort, über die Tradition zu sinnieren, dass sie eben auch ein Brunnen sei, aus dem man schöpfen könne, ganz ähnlich dem, was andere Inspirationsfelder wie Studium oder Reisen für einen Musiker bereit halten. Es sind Gedanken, mit denen man sich auseinandersetzen muss, will man im immer komplexer werdenden Geflecht aus persönlichem Kunstempfinden und Broterwerb, internationaler Konkurrenz und Publikumsinteresse nicht den Überblick verlieren. Da helfen die kulturellen Wurzeln, eine eigene Linie zu finden, eine Identität, die über das Gelernte hinaus führt. „Ich höre beispielsweise häufig osteuropäische Musik. Das ist eine sehr emotionale Art, Blues zu spielen, eine farbenreiche Welt mit tänzerischem Groove und einer inspirierenden Melancholie, die ich gerne aufgreife.“
Tatsächlich finden sich die Momente des Molltrunkenen und Folkloristischen in seiner Musik, auch wenn sie nicht das einzige Zentrum sind. Denn eigentlich ist Hugo Siegmeth Jazzmusiker…
Seine aktuelles Programm „La Bordei“ führt ihn musikalisch unter anderem nach Rumänien, verknüpft Melodien seiner Kindheit und der Banater Tradition mit dem improvisierenden Impetus der jazzenden Moderne…
Es ist eine Musik, die Brücken baut von der Polka zum Postbop, vor allem aber eine, die Hugo Siegmeth am Herzen liegt. “
Süddeutsche Zeitung Portrai & CD Besprechung


"Diese Platte (Red Onions - ACT 94432) überrascht, weil sie so unaufgeregt ist. Weil sie ein fintenreiches, undogmatisches Zusammenspiel demonstriert im Dienste einer Sache, die es dann doch wert war. Weil sie nicht beflissen ist und es nicht nötig hat, Muskelspiel vorzuführen. Weil sie sich zu einer atmosphärischen Reise in die Jazzenzyklopädie entfaltet, ihren roten Faden behält und sich zum Schlüssigen addiert. Weil das hochkontrolliert bleibt, ohne auf Spaß und Spontaneität zu verzichten. Weil es den alten Stoff tatsächlich zu etwas Neuem wendet. Selten bekommt man so dezent und sicher arrangiert den Beweis, dass zum Wohin auch ein Woher gehört.

SONIC


"... Werke von Händel und Bach, von Webern oder Ligeti (diese Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts hatten sich auch mit der Passacaglia befasst) mischten sich bruchlos mit Kompositionen Hugo Siegmeths oder Stefan Schmids.
Was im Birdland geboten wurde, war einfach wunderbare Musik, anspruchsvolle Musik, seelenvolle Musik, spannende Musik, witzige Musik, kein Jazz, kein Barock - Musik, gespielt von Leuten, die erstens ihr Handwerk enorm gut verstehen, zweitens große Spielfreude ausstrahlen und denen es drittens wahrscheinlich weitgehend egal ist, welchem Genre das gerade Gespielte wohl zuzuordnen ist “
Donaukurier


"Zum Konzertende gab es lange Ovationen. Das Hugo Siegmeth Ensemble ließ sich feiern.
Einer, dem der Applaus auch galt, konnte ihn nicht entgegennehmen: Johann Sebastian Bach. Er war an diesem Abend im voll besetzten Birdland der große anwesend Abwesende. Es darf als Sensation gelten, dass der in Rumänien geborene Wahlmünchner Siegmeth den Birdland-Keller mit seinen Klängen füllte.
Sensationell auch, welche Spitzenmusiker er mitbrachte: Dass stille Wasser – so präsentierte sich das Ensemble zunächst – tief gründen, hörte man von Beginn an. Das Programm des Hugo Siegmeth Ensemble variiert eigenwillig Formen wie Passacaglia, Chaconne und Jazz – eine Herausforderung, die Siegmeth mit seinen kongenialen Partnern Max Grosch, Zurab Chamougia und Stefan Schmid stellt.
Siegmeth ist der Analytiker unter den deutschen Jazzsaxofonisten, was ihm auch in Bachs Passacaglias zupass kommt. Siegmeth geht unbefangen an die heikle Aufgaben; mit schlankem, entschiedenem Ton, der Subtilitäten ebenso wenig ausschließt wie gelegentliche Schärfen und anmutende Virtuosität.
In der kammermusikalischen Besetzung bewegt sich das Ensemble im Spannungsfeld zwischen Barock, Jazz und zeitgenössischer Musik. Improvisationskunst auf höchstem Level und doch von entspannter gegenseitiger Einfühlung und Aufmerksamkeit "
Donaukurier


"Verbindliche Emotionalität... Siegmeth - einem der profiliertesten, eigenständigsten Saxophonisten der deutschen Jazz-Szene - macht es hörbar Spaß ein Stück harmonisch zu verändern, aber gleichzeitig dessen Substanz zu bewahren, also die Melodie aufscheinen zu lassen.
Diese Vorgehensweise hat er bereits an Volksmusikthemen aus dem rumänischen Banat ausprobiert. Er hat dieser heimatlichen Folklore eine eigene Noten gegeben. „Das ist ein Brunnen, aus dem ich schöpfen kann, einfach emotional.
Ich spiele jedes Stück so, wie ich es gerne spiele, ich verändere das Stück so ähnlich wie ich komponiere.“
 Jazzpodium


"Diesem Quartett gelingt kollektiv eine dichte Intensität des Zusammenspiels, wie sie sonst nur - auf auskomponiertem Terrain - versiertesten klassischen Streichquartetten zu eigen ist. Mit der Präzision und Geschmeidigkeit eines Fischschwarms reagieren die vier auf jede kleinste Nuance, auf wechselnde Tempi, Taktarten, dynamische Änderungen. Das ist allerhöchste Kunst des Zusammenspiels, ergänzt durch formidablen Einfallsreichtum, Temperament, Vielfalt und immer wieder aufscheinende lyrische Qualität."
OVB


Jazz and Renaissance Improvisations - inspired by poems and pictures heißt das neue Album von Axel Wolf und Hugo Siegmeth, erschienen beim Label
OehmsClassics in Kooperation mit BR-Klassik.

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Der Lautenist Axel Wolf und der Saxofonist Hugo Siegmeth entführen uns in die wunderbare Welt der Improvisation zwischen Renaissance und Jazz.

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Gemeinsam haben die beiden Musiker nun ein Impro-Album aufgenommen, mit Stücken, die von Gedichten oder Bildern inspiriert sind, wie z.B. das hier zu hörenden "Ammersee nach Traxler".

Dabei treffen zwei Instrumente aufeinander, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen  mögen. Hier das Saxophon, das im 19 Jhd. Erfunden wurde und seinen Stammplatz vor allem im Jazz des 20tet und  21ten Jahrhunderts hat und dort die Laute mit ungleich größerer Vergangenheit.
Klassikcast online des Goethe-Instituts



Ideenreicher Könner

"Wie kann das zusammenpassen, Cembalo, Cello und Saxofon - und dann auch noch Jazz? ... Es passte ganz hervorragend im vollbesetzten Sudhaus. Wer Hugo Siegmeth vor zwei Jahren auf dem Musikfest mit seinem Programm "Bayrisch Jazz" hörte, musste nicht überrascht sein, denn er ist ein ideenreicher Könner.

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Die Virtuosität der Musik ergänzte Siegmeth mit charmanten Erläuterungen zu den Stücken und kleinen Ausflügen in die Geschichte der Musik. So lernt man ganz nebenbei, dass Barockmusik gar nicht so weit weg ist vom Jazz. Und so ging es quer durch barocke Klangwerke über zeitgenössische Jazz-Stücke bis hin zu Kompositionen für Bigband. Alles mit höchster muskalischer Qualität und Leidenschaft. Kein Wunder, dass der Funke auf das Publikum übersprang. Zwei Zugaben erklatschte sich das Publikum, mit einer Tarantella ging ein großer Konzertabend zu Ende.

Altmühlbote Konzertbesprechung


"Seltene Begegnung auf Augenhöhe -

...Die Balance zwischen den Instrumenten basierte meistens auf kraftvollem Zupacken in dichter Textur des Lautenisten und feinsinniger Zurückhaltung des Bläsers. So entstand ein kammermusikalischer Diskurs mit reicher Farbigkeit. Und auch eine gleichwertige Verbindung, denn die Laute musste nicht per se an die Begleitstimme gebunden sein. Schon der Bossa nova "Girl from Ipanema" des Brasilianers Carlos Jobim zeigte sogleich an zweiter Stelle die umgekehrte Version mit der Bassklarinette als die das Thema der Laute umspielende Stimme.

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Einen geradezu authentischen Renaissanceklang lieferte die Kombination mit Sopransaxofon, auch über den Inhalt der vorgestellten CD hinaus. So kam in Rezitativ und Arie aus Händels Oper "Rinaldo" in komplexer Harmonik und mit beschwingter Rhythmisierung gar tänzerischer Impetus zustande. Eine schöne Dramaturgie von melodiöser Lyrik bis zu groovender Beschwingtheit hinterlegte das Duo einer Komposition von Bellerofonte Castaldi. Den spürbaren erzählerischen Faden brachte Siegmeth mit seinem "Balkan blue" ins Spiel. Der Reiz lag vor allem im folkloristischen Charakter. Mit "Lasciate mi morire" Claudio Monteverdis griff das Duo die im Saxofon tenorale Klage noch einmal auf. "Goodbye pork pie hat" von Charles Mingus wechselte später zur Steigerung sogar vom Tenorsax im groovenden Teil zur Bassklarinette, um mit kernigen Improvisationen bluesig- dunkel abzuschließen. Konzertbesprechung Süddeutsche Zeitung


"Hugo Siegmeth zählt zu den bedeutendsten Jazzmusikern Münchens und hat mit unterschiedlichen Ensembles die Jazzlandschaft Bayerns und Deutschlands geprägt. Der Saxophonist, Klarinettist und Komponist, 1970 in Arad, Rumänien geboren, lebt seit 1976 in Deutschland und seit 1989 in München. In den letzten Jahren hat er seine eigene Herangehensweise an die improvisierte Musik gefunden.

Für Hugo Siegmeth ist es selbstverständlich, klassische Musik als Ausgangspunkt für Improvisation zu nutzen.
Deshalb verbindet er in zahlreichen Projekten, zu hören auf seinen aktuellen CDs "Passacaglia" und "Flow", Jazz mit Alter Musik, Barockmusik, Klassik, Neuer Musik und traditionellen Klängen aus seiner rumänischen Heimat, und das mit größtem Fingerspitzengefühl und äußerst geschmackssicher. 
Sehr sorgfältig forscht Siegmeth und zwingt die Stile nicht effekthascherisch zusammen. In seiner Musik treffen sich die Epochen ganz harmonisch, bestechend logisch und trotzdem klanglich überraschend. Das Ideal der klassischen Musik spielgelt sich in der technischen Perfektion und der Klangschönheit wider, kombiniert mit der Spontaneität und Improvisationslust des Jazz.

Hugo Siegmeths Spiel und Ton sind von einer nahbaren und geschmeidigen Melodik gekennzeichnet. Er formuliert seine Phrasen wie ein Sänger, was den ganz persönlichen Ausdruck in seiner Musizierweise unterstreicht."

Förderpreis Musik 2015, Jurybegründungen


"When Hugo Siegmeth (born Romania, 1970) set out to pay homage to Sidney Bechet (born New Orleans, 1897), his intention was to present Bechet's music using contemporary vocabulary. The result is fascinating. To avoid any imitation of the original, he does not play soprano saxophone, Bechet's main instrument, concentrating instead on the tenor and clarinet. Some of his transformations are quite magical. Bechet's haunting 'Petite Fleur', for instance, surrounded by some fairly dissonant strings. As for 'Les Oignons', the crowd-pleaser with which Bechet usually ended his shows, it emerges as an ideal vehicle for Sonny Rollins."
The Guardian


"Flow" - "Fluss, Fließen" ist der Titel des Albums, auf dem der Lautenvirtuose Axel Wolf und der Saxophonist Hugo Siegmeth eine waghalsige Mischung aus alten Renaissancemelodien und Jazzstandards servieren, und das in völlig neuer Form.

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"Ornithology": Charlie Parker Jazzstandard aus dem Jahr 1946. Ganz beiläufig stellt Axel Wolf dabei das vorherrschende Bild der "Laute als Barockinstrument" auf den Kopf. Und auch Saxophonist Hugo Siegmeth möchte sein Instrument von lästigen Klischees  befreien. Bis weit ins 20. Jahrhundert wurde das Saxophon von vielen Kirchenmusikern wegen seines Jazzappeals und seines angeblich "dreckigen Klangs" verpönt. Vergeblich, wie sich inzwischen herausstellte. Und so bezaubert das Saxophon auch in "Chaconna", einer Komposition des italienischen Kirchenmusikers und Komponisten Tarquinio Merula.
Der Bossa-Nova-Hit "Desafinado"von Carlos Jobim und die kontrapunktisch geprägte "Toccata" von Giovanni Kapsberger haben in der Partitur kaum etwas gemeinsam. Doch spielt man sie gleichzeitig, ergänzen sie sich auf verblüffende Weise. In nur einem Stück vollziehen die beiden Virtuosen nicht nur eine musikalische Reise von Brasilien nach Italien, sondern gleichzeitig vom frühen Barock zum Jazz.
So entsteht eine fast magische Zwischenwelt, ein inspirierender Kosmos jenseits von Zeit und Ort."

Radio Bremen CD Tipp


" Selten überschreitet eine Musik so behutsam Grenzen. Dieses Quartett des 1970 in Rumänien geborenen Münchner Saxophonisten Hugo Siegmeth klingt nach Jazz, nach Barockmusik und nach Kammermusik des frühen 20. Jahrhunderts. Und dabei immer nach sich selbst.
Das ist ganz und gar nicht selbstverständlich. Doch hier werden unterschiedliche Welten völlig organisch miteinander verbunden. Als hätte Bach in seiner Freizeit am liebsten Ben Webster gehört und Anton Webern mit John Coltrane die Schulbank gedrückt. Unterschiedliche Zeiten wachsen zusammen - und nichts wirkt dabei bemüht. In den zwölf Stücken dieser CD kann man schwelgen und zugleich viele tiefgründige Feinheiten entdecken. Eine ganz natürliche Klangschönheit trägt einen von Stimmung zu Stimmung.

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Da jubilieren die Melodien einer Komposition von Georg Muffat (1653- 1704), da verschränken sich die Stimmen ganz sacht in der kammermusikalischen Bearbeitung der Passacaglia für großes Orchester von Anton Webern (1883-1945) - und da versetzt den Hörer eine Jazz-Passacaglia des Bandleaders in kontemplative Glückszustände. Selten hört man einen Jazz, der so feinsinnig gearbeitet ist und dabei doch so viel "Körper" hat. Hier will eine Band nicht beeindrucken, sondern Musik entdecken - und die könnte gar nicht schöner sein. "
BR-KLASSIK


Wunderbare Zeitmaschine - „Passacaglia“: Hugo Siegmeths neue CD in erstaunlicher Besetzung D-C-Bb-A. Was mit dieser getragen absteigenden Tonfolge des Violoncellos beginnt, ist der Auftakt zu einer bislang unerhörten, absolut wunderbaren Musik, die Jahrhunderte an Zeit, an Geschichte völlig mühelos überbrückt, aufhebt, verbindet.

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Siegmeth und Kollegen musizieren ohne jeden Taschenspielertrick, ohne doppelten Boden, mit hundertprozentiger Aufmerksamkeit und sagenhafter Sinnlichkeit in jedem Ton, und genau das sorgt neben der Genialität der Einfälle, Fortführungen, Ausdeutungen, Fantasien dafür, dass nirgends eine Trennfuge zwischen Alt und Neu, Barock und Jazz und Avantgarde zu hören oder zu spüren ist. Diese Musik hier ist als Resultat wie zum Genuss wirklich zeitlos und zeitigt als solche wiederum eine ganz eigene Wirkung - es stellt sich eine ganz eigenartige, sehr inspirierte Ruhe ein.

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Keine Frage: Mit "Passacaglia" ist Hugo Siegmeth eines der besten Alben des Jahres gelungen. Eine unbedingte Empfehlung!"
OVB CD-Besprechung


"Durchschreiten der Jahrhunderte - Hugo Siegmeth mit Jazz in europäischer Tradition
Als im Jahr 2011 die Anfrage der Neuburger Barockkonzerte kam, die an der Donau schon traditionelle Brücke der Art Baroque im Birdland Jazzclub zu schlagen, kam der Münchener Saxophonist und Komponist auf den Gedanken, dies mithilfe einer alten Kompositionsform zu tun, der Passacaglia.

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„Ich wollte einen Ensembleklang, der mit einem Bein in der Klassik steht, der auf der anderen Seite offen ist für Jazz, Improvisation und eben das Fließen der Passacaglia. Mir erscheint es wichtig, dass sich der Jazz auch auf die europäische Musiktradition zurückbezieht... Die Passacaglia ist über die Jahrhunderte hinweg relativ konsequent verwendet worden. Wir haben sie dann natürlich auch zur Grundlage eigener Stücke gemacht."
Jazzzeitung Portrait


Vom Balkan verzaubert -
Größtmögliche Offenheit, maximale Transparenz! In einem Quartett ohne Harmonieinstrument lotete der Münchener Saxophonist und Klarinettist Hugo Siegmeth musikalische Freiräume aus, erfüllt mit Inspirationen vom Balkan und vom Zauber der Welt des Jazz.
Hugo Siegmeth stammt aus dem rumänischen Banat. Als die Familie nach Deutschland zog, war er gerade sechs, so dass er kein Rumänisch spricht. Trotzdem macht es ihm Freude, sich rumänische Titel für seine Kompositionen auszudenken. Siegmeth geht mit seinem frühkindlichen Migrantenschicksal offen und optimistisch um, übersetzt das, was viele als Trauma verschweigen, in kreative Energie.
Die Kompositionen nähren sich aus der rumänischen Folkore, deren Tänze und Lieder Siegmeth zum Teil unmittelbar, zum Teil als Grundlage für eigene Stücke aufgreift und in improvisatorischen Exkursen ausreizt, vom sanften, melodiösen „Neujahrslied“ bis zum wilden Ritt durch „Lumea fermecata“, die „Verzauberte Welt.
Hugo Siemeths offener, farbenreicher, kräftiger Sound, seine mal quirlige, dann wieder magisch-mystische Ruhe ausstrahlende Phrasierung rufen Bilder wach, die lange haften bleiben: Man fühlt sich mitten im Trubel, dem wilden Leben und der Ruhe nach dem Sturm in Stankutzas Hütte „La Bordei“, wo schon so mancher Haus und Hof verlor, oder im märchenhaften Sommer am „Kaul“, dem rumänischen Dorfteich."
Augsburger Allgemeine


Der in München lebende Hugo Siegmeth stammt aus dem rumänischen Banat und nimmt in etlichen seiner Kompositionen Bezug auf die musikalischen Traditionen seiner Heimat, paart bisweilen die tänzerische Qualität und die rhythmischen Konzepte osteuropäischer Volksmusik mit der sublimen Harmonik des Modern Mainstream Jazz und schafft hier nicht nur eine sehr organische Verbindung sondern auch eine Musik, die mit vielen Klangfarben die Vorstellungswelt ihrer Hörer anzuregen vermag.“
BR-KLASSIK


"Kraftvoll umbläst er die bekannten Melodien und befreit die im Hot Jazz inhaftierten Klassiker durch eine Radikalkur.

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Glückwunsch - denn so gelingt Siegmeth die Übersetzung Bechets nicht nur in den Jazz der Gegenwart, sondern zudem ein Anschluss an europäische Hörgewohnheiten, den Bechet in seinem Exil in Paris eh gesucht hat.

Klang "Summertime" je schöner als in dieser transatlantischen Übersetzung?"
Jazzthethik


"Hugo Siegmeth imponiert am Tenorsaxophon mit kantigem, erdig-warmem Sound, flüssiger Phrasierung und einem Feuer, dessen Flammen unvermittelt aus dem Dachstuhl lodern können. Auch als Komponist zeigt er Persönlichkeit. Das traumhaft visionäre "Kaul", inspiriert durch einen Weiher im heimatlichen Banat, zieht lautmalerische Kreise durch's grüne Algengebilde, die im Wasser schweben und ihre Geheimnisse nur dem entbergen, der sich mit der entsprechenden Behutsamkeit annähert -durchdachte seelenvolle Musik von hoher Reife und beeindruckender Charakterstärke."
Neuburger Rundschau


"...mit Frage (Trompete) und Antwort (Flügelhorn) spielend realisiert Clark Terry, die Instrumente in zwei Händen, ein typisches Terry´sches Augenzwinkern. Übrigens ist auch Hugo Siegmeth in seinem solistischen Element, wenn er in direkter Nachfolge und Anknüpfung an Terry in dessen Uptempo-Swinger "Spaceman" entspannt seine melodiösen Linien zieht."

Jazzpodium



Da läßt er in der "Suita Romaneasca", mit der er sich auf seine rumänische Wurzeln besinnt, die Kapelle am äußersten Rand des Espressivos vibrieren, bevor er eine Kehrtwendung ins Impressionistische vollzieht. Seine Erfahrungen mit klassischen Formen und Besetzungen kommen ebenso zur Geltung wie sein farbig-melodiöses Spiel, dem er ebenso osteuropäisch-orientale Nuancen versetzt wie bluesgetränkte Fermente...
Süddeutsche Zeitung


„Siegmeths Spiel atmet eine unverkennbare Emotionalität, eine ganz spezielle Stimmung, dominiert von Farben und Temperaturempfindungen, von wohligem Kribbeln und einer seltsamen Vertrautheit.... Das klingt, als wäre es das Einfachste der Welt: Diese flimmernden Coltrane-Rubatos, der heiße Webster-Atem, die ungeraden Takte, die verzwickten Wechsel,die überfallartigen Lautverschiebungen und die radikalen Stimmungsschwankungen. Es reißt einen mit. Vielleicht ist es ja einer wie Hugo Siegmeth, der die lang erwartete neue Jazzwelle in Deutschland auslösen kann."
Donaukurier


 "In außergewöhnlich kurzer Zeit ist Hugo Siegmeth zu einer starken Persönlichkeit herangereift, die von der Erkenntnis und mittlerweile auch vielfachen Erfahrung profitiert, dass die Freiheit des Klanggestaltens mit dem Erreichen von Präzision beginnt und nicht vorher, dass man erst durch ein Höchstmaß an handwerklichem Können zur Optimierung emotionaler Ausdrucksstärke gelangt. Seine Fähigkeit, Flexibilität und Eigenständigkeit in hohem Maße gleichzeitig anzubieten, hat Ihn schnell zu einem der gefragtesten Satzbläser und Solisten, Big Band- und Combomeistermusiker werden lassen."
BR-KLASSIK


"Fließend lyrische Klänge dominierten das Konzert von TriOzOne. Ohne je glatt zu werden, präsentierten sich da

drei dem Wohlklang Verpflichtete. Siegmeths Kompositionen bestachen durch den gelungenen, weil organischen Einbau osteuropäischer Harmonik und Rhythmik. Bei der späten Wiederentdeckung seiner Heimat - Siegmeth stammt aus dem rumänischen Arad, kam aber bereits mit sieben Jahren nach München - dienen Fünf-Viertel-Takt oder Zigeunermoll nie als folkloristische Staffage. Er setzt sie nur als Hilfe ein, den gewünschten klangmalerischen Eindruck zu schaffen. Durchaus offen für jazzig-bluesige Improvisationen meint man da schon mal, etwa bei "Kaul", den siebenbürgischen Wald rauschen zu hören. Es kann aber auch in andere Gefilde gehen: An Griegs nordisches "Glockengeläut" etwa erinnerte gleich der Auftakt mit "Elephant and Moon".
Süddeutsche Zeitung